Landschaftsagentur Plus weitet Tätigkeit nach Rheinland-Pfalz aus

Kooperationsvereinbarung mit renommiertem Planungsbüro unterzeichnet

Die Landschaftsagentur Plus GmbH (LA+) hat mit dem renommierten Planungsbüro BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH (BGHplan) aus Trier eine Kooperation zur Zusammenarbeit vereinbart. Damit ist beiden Unternehmen ein weiterer strategischer Schritt zur Zukunftssicherung im Rahmen der Akquisition und des weiteren Ausbaus der Aktivitäten in Rheinland-Pfalz gelungen.

Die LA+ bietet ein Gesamtpaket an, mit dem Flächen entwickelt werden, die zur Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft dienen. Sie übernimmt die Organisation und Sicherung der Flächen bei großen Grundstückseigentümern. Dabei tritt die LA+ bei Vorhabenträgern als Generalübernehmer auf mit dem Ziel, das Kompensationsmanagement zu entwickeln, umzusetzen und zu vermarkten. „Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages können wir unsere Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen und dem Saarland nunmehr auch in Rheinland-Pfalz einsetzen“, erläuterte Martin Strauß, Geschäftsführer der LA+.

BGHplan ist als Planungsbüro an vielen größeren Planungen und Projekten in der Region Trier beteiligt und verfügt deshalb über viele Kontakte zu Planungsträgern und Behörden. Innerhalb der Kooperation wird BGHplan Machbarkeitsstudien erstellen, Termine mit Fach- und Genehmigungsbehörden wahrnehmen sowie die landschafts- und umweltplanerischen Leistungen übernehmen. Hierzu gehören zum Beispiel faunistische und floristische Kartierungen, Maßnahmenplanungen für den Natur- und Artenschutz und das Landschaftsbild sowie eine generelle Verfahrensunterstützung. BGHplan wird Kontakte zu Vorhabenträger von Eingriffen vermitteln.

Derzeit erstellt BGHplan im Auftrag der LA+ eine Studie, die die großen Eingriffe in Natur und Landschaft der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre in der Region Trier aufzeigen und den Kompensationsbedarf abschätzen soll. „Dieser strategische Ansatz ist genau richtig“, erklärte Bernhard Gillich, Geschäftsführer BGHplan. „So lassen sich schon frühzeitig große Kompensationsräume definieren, mit denen zum einen landschaftliche Probleme gelöst und gleichzeitig Synergien zum Beispiel zur Ortsentwicklung, Naherholung und Kultur geschaffen werden.“

Als wichtiger Partner konnte das Bistum Trier gewonnen werden. Dieses verfügt über erheblichen Grundbesitz, der sich zum Teil auch für Kompensationszwecke eignet. Durch die Umsetzung möglicher Projekte setzt der Eigentümer seinen Grundbesitz in Wert und liefert gleichzeitig wichtige Beiträge zur Erhaltung der Schöpfung. Auf Grundlage der jetzt durchgeführten Studie kann der zu erwartende Bedarf an Kompensationsmaßnahmen mit dem Eigentum des Bistums Trier verschnitten werden. Die Sicherung der Grundstücke kann dann weit im Vorfeld der Maßnahme erfolgen. „Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg der Landschaftsagentur Plus“, freute sich auch Rudolf Krumm, Prokurist der LA+.

www.landschaftsagenturplus.de

www.bghplan.com