Kaiserslautern,

Welche vielfältigen Potenziale und Synergien entstehen bei einer fachbereichsübergreifenden Zusammenarbeit von Freiraum- und Artenschutzplanung?

Dazu haben wir als Landschaftsagentur Plus sehr gerne einen praxisorientierten Einblick im Rahmen eines Gastvortrags an der RPTU Kaiserslautern-Landau gegeben.

Zwei Stunden lang tauschten sich Britta Biermann (Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin) und Tobias Kraft (M.Sc. Geoökologe) mit Master-Studierenden aus dem Fachbereich Raum- und Umweltplanung aus und gaben ausführliche Einblicke in die projektbezogene Arbeit und wie Instrumente der Umweltplanung in der Praxis Anwendung finden.

Anhand der Gestaltungs- und Rekultivierungsplanung für die Sanierung der ehemaligen Kokerei und Schachtanlage Emil Emscher in Essen (NRW) konnten die vielfältigen Potenziale der Zusammenarbeit von Freiraumplanung und Artenschutz innerhalb eines Projektes besonders anschaulich aufgezeigt werden.

Für Anke Schmidt, Professorin für Umwelt- und Freiraumplanung ist dieser Austausch von sehr großer Bedeutung: „Der Praxisbaustein ist mir in meinen Veranstaltungen wichtig, weil die Studierenden an aktuellen Projekten die Anwendung der planerischen Instrumente besser nachvollziehen können, sie Protagonisten der Umweltplanung und natürlich auch mögliche zukünftige Berufsfelder kennenlernen“.

Autor: Julian Kiszka