Wie sieht der Wald von morgen aus?
Mitten im Ruhrgebiet, dort wo einst Millionen Tonnen Steinkohle gefördert wurden, wächst heute ein neues Symbol für Transformation: das Klima-Arboretum Hugo. Auf Initiative der RAG-Stiftung und umgesetzt von der Landschaftsagentur Plus (LA+) entsteht hier ein Zukunftswald, der zeigt, wie Wandel gelingt – von der Kohle zur Klimaanpassung.
Rund 120 Jahre prägte das Bergwerk Hugo die Region. Nun verwandelt sich das ehemalige Zechengelände in einen öffentlich zugänglichen Landschaftspark mit einer Allee von Klimabäumen.
Die ersten vier Bäume – darunter die Purpur-Erle als Symbol für das Ende des Steinkohlenbergbaus 2018 – wurden bereits im Frühjahr 2024 gepflanzt. Insgesamt sollen rund 40 neue Bäume folgen, 30 heimische und europäische Arten, die mit Hitze, Trockenheit und Starkregen zurechtkommen. Das Klima-Arboretum ist mehr als ein Waldstück.
Es ist ein Lehrpfad für Zukunft und Verantwortung:
Artenvielfalt erleben – klimastabile Baumarten als lebendiges Experimentierfeld.
Klimaschutz verstehen – jede Pflanzung erklärt per Infotafel und QR-Code ihre Rolle im Kontext des Klimawandels.
Bildung & Erholung verbinden – ein Ort für Forschung, Spaziergänge und regionale Identität.
Sogar die Infotafeln selbst sind nachhaltig: aus FSC- und PEFC-zertifizierten Materialien gefertigt, mit nachweislich geringer Umweltbilanz.
Die LA+ hat das Projekt konzipiert, die passenden Baumarten ausgewählt und setzt die Maßnahme im Auftrag der RAG-Stiftung um. Das Klima-Arboretum Hugo ist damit ein Leuchtturmprojekt – ein Beispiel dafür, wie Unternehmen, Stiftungen und Fachplanung gemeinsam Verantwortung für Generationen übernehmen können.


