Am Dienstagnachmittag (26.10.2021) versammelten wir uns mit Vertretern der Vogelsang Stiftung und des NABU NRW am Artenschutzhaus Hassel, um private Förderer des Artenschutzhauses mit der Anbringung von Namenstafeln zu ehren.
Seit 2020 befindet sich das erste Artenvielfaltgebäude des Ruhrgebiets im neuen Glückauf Park Hassel. Seitdem können Spender die Vogelsang Stiftung beim Erhalt des Artenschutzhauses unterstützen. Mit Anke Oesterle, Sandra Jäger und Dominic Schneider, dem Bezirksbürgermeister des Gelsenkirchener Stadtbezirks Nord, waren drei von vier privaten Förderern bei der gestrigen Ehrung vor Ort. Die vierte Spenderin, Anke Skupke, war leider verhindert.
„Ausdrücklicher Dank“ an die privaten Förderer
„Nur im Verbund der Gruppe konnte das Artenschutzhaus entstehen und nur durch Fördergelder kann es nun auch erhalten bleiben“, fasste es Ewald Steinmann, Vorstandsvorsitzender der Vogelsang Stiftung, zu Beginn der Veranstaltung treffend zusammen und sprach seinen „ausdrücklichen Dank“ an die privaten Förderer aus.
Wen genau Steinmann mit dem „Verbund der Gruppe“ meinte, konkretisierte Nicole Büsing, Geschäftsführerin der Landschaftsagentur Plus: „Neben den Spendern gehört unser Dank dem NABU NRW, mit dem wir das alte Stellwerk gemeinsam in ein Artenschutzhaus umbauen konnten, sowie der NRW Stiftung, der Stadterneuerung Hassel.Westerholt.Bertlich und der RAG Montan Immobilien GmbH, die uns allesamt bei dem Vorhaben gefördert haben“.
Artenschutzhaus Hassel als „Visitenkarte des Ruhrgebiets“
Mit Manuela Menn war ebenfalls die verantwortliche Projektkoordinatorin des NABU NRW anwesend und gab den Spendern bei der Gelegenheit ein exklusives Update zur aktuellen Artenvielfalt im und um das Artenschutzhaus: „Neben Schleiereulen, Turmfalken und weiteren Arten war der letzte Stand, dass auch eine Vielzahl an Insekten Unterschlupf im Artenschutzhaus suchen und finden“. Darüber hinaus freute sich Menn „total, dass sich Sponsoren für das Artenschutzhaus gefunden haben“.
Laut Sandra Jäger, die mit Anke Oesterle spendete „haben ja alle etwas davon“. Das sah auch Büsing so: „Im städtischen Umfeld sind Grünflächen rar. Viele tierische Kulturfolger benötigen jedoch dringend Fläche. Das Artenschutzhaus bietet ihnen geeignete Quartier- und Nistplätze und passt dabei perfekt in den urbanen Raum“. Es sei somit eine „Visitenkarte fürs Ruhrgebiet“, so Steinmann.
Nach der Veranstaltung standen die privaten Förderer noch für gemeinsame Fotos mit den Projektbeteiligten zur Verfügung. Neben ihnen – die frisch angebrachten Namenstafeln an der Informations-Steele des Artenschutzhauses.
Unterstützen Sie den Erhalt des Artenschutzhauses
Wer das Artenschutzhaus Hassel ebenfalls unterstützen möchte, kann das Projekt mit einer Spende fördern:
Spendenkonto:
Vogelsang Stiftung:
Sparkasse Vest Recklinghausen
IBAN: DE18 4265 0150 0090 2203 02
Spender ab 100,00€ erhalten auf Wunsch eine Tafel mit dem Namen oder der Firma an der Info-Steele am Artenschutzhaus. Weitere Informationen unter: http://vogelsang-stiftung.de/spendenaufruf-artenschutzhaus-gelsenkirchen/



